Food-Fotografie für Restaurants in Berlin: So wirken deine Gerichte appetitlich
Veröffentlicht: 9. September 2026 · Zuletzt geprüft: 9. September 2026 · 5 Min. Lesezeit · Denis Morina, Werbefokus
Bevor jemand dein Restaurant in Berlin betritt, hat er es meist schon auf einem Foto gesehen – bei Google, auf Instagram oder in der Google-Suche. Ein schlecht ausgeleuchtetes Handyfoto kann genauso viele Gäste vertreiben wie ein schlechtes Gericht selbst. Gute Food-Fotografie für Restaurants braucht dafür keine teure Ausrüstung, nur ein paar einfache Regeln.
Kurz gesagt
Tageslicht statt Deckenlampe nutzen, das Gericht randfüllend fotografieren, je nach Speise den richtigen Blickwinkel wählen und einen einheitlichen Foto-Stil über das ganze Social-Media-Profil durchziehen – ein aktuelles Smartphone reicht dafür völlig aus.
Inhalt
Tageslicht statt Kunstlicht nutzen
Warmes Kunstlicht aus der Küchenlampe färbt Essen oft gelblich und unappetitlich. Ein Foto direkt am Fenster bei Tageslicht wirkt fast immer natürlicher und appetitlicher – das kostet nichts, nur die richtige Tageszeit und einen Tisch in Fensternähe.
Bildausschnitt und Abstand richtig wählen
Das ganze Gericht sollte ins Bild passen, aber randfüllend – nicht der halbe Tisch drumherum. Eine Handbreit Abstand zwischen Tellerrand und Bildrand ist meist der richtige Kompromiss zwischen Nähe und Übersicht.
Blickwinkel für verschiedene Gerichte
Von schräg oben, etwa 45 Grad, wirken die meisten Gerichte am appetitlichsten. Bei sehr flachen Speisen wie Pizza oder aufgeschnittenem Döner lohnt sich zusätzlich ein zweites Foto direkt von oben. Dieselben Prinzipien gelten übrigens auch für gedruckte Medien – mehr dazu im Artikel Speisekarten-Design und Umsatz.
Konsistenz im Google- und Instagram-Profil schaffen
Ein einheitlicher Foto-Stil – ähnlicher Winkel, ähnliche Farbstimmung, ähnlicher Hintergrund – lässt dein ganzes Google-Unternehmensprofil und Instagram hochwertiger wirken als zehn völlig unterschiedliche Einzelfotos. Konkrete Ideen, was du damit posten kannst, findest du im Artikel 30 Instagram Content-Ideen für Restaurants. Gute Fotos wirken übrigens auch bei einem gepflegten Mittagsangebot außerhalb der Stoßzeiten nochmal deutlich stärker.
Häufige Fragen dazu
Brauche ich eine teure Kamera für gute Food-Fotos?
Nein, ein aktuelles Smartphone reicht für Instagram und Google-Profil völlig aus – gutes Licht ist wichtiger als die Kamera.
Wie oft sollte ich neue Fotos machen?
Alle 4–6 Wochen ein paar neue Fotos halten das Profil frisch, ohne dass es zum täglichen Aufwand wird.
Was, wenn ich selbst kein Gefühl für Fotos habe?
Dann übernehmen wir das im Rahmen der Social-Media-Betreuung, inklusive Bildbearbeitung und Posting-Plan.
Denis Morina
Gründer & Inhaber, Werbefokus
Betreut seit Jahren Restaurants, Cafés und Dönerläden in Berlin bei Google-Profil, Social Media und Grafikdesign – aus der Praxis, für die Praxis.
